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Kanaldichtheitspr├╝fungen

Gem├Ą├č st├Ądtischen und kommunalen Entw├Ąsserungssatzungen sind die Grundst├╝ckeigent├╝mer f├╝r die Herstellung, Wartung und Instandhaltung der Grund- und Anschlussleitungen verantwortlich.

Nach DIN 1986 bzw. in Nordrhein-Westfalen nach ┬ž 61 a des Landeswassergesetzes NRW  wird durch den Gesetzgeber seit Ende 2007 zum Schutz unseres Trinkwassers verlangt, dass alle im Erdreich oder unzug├Ąnglichen Abwasserleitungen zum Sammeln und Fortleiten von einem Sachkundigen auf Dichtheit ├╝berpr├╝ft werden. Hintergrund ist die inzwischen hohe angenommene Belastung der Umwelt durch Versickerung von Abw├Ąssern aus defekten Kan├Ąlen von h├Ąuslichen Abfl├╝ssen bis hin zur Grundst├╝cksgrenze bzw. bis hin zum kommunalen Kanalabwassersystem. Aktuell ist davon auszugehen, dass mindestens 30-50% der privaten Entw├Ąsserungsanlagen in Deutschland undicht sind. Das entspricht ca. 300.000 bis 500.000 km privater Leitungen. (Quelle: Bundesministerium f├╝r Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein Westfalen, 02/2011)

├ťberst├╝rzen Sie jedoch bitte nichts bei der Beauftragung einer Dichtheitspr├╝fung Ihres privaten Hausanschlusses, denn gegenw├Ąrtig haben Sie keine zeitliche Not, um die Auflagen des Gesetzgebers zu erf├╝llen. Folgendes gilt:

Dichtheitspr├╝fungen sind in Abst├Ąnden von sp├Ątestens 20 Jahren zu wiederholen. Bei zwischenzeitlichen baulichen Ver├Ąnderungen ist wiederum eine sofortige Pr├╝fung notwendig.

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